Brahman — kaufen oder verkaufen

Brahman
Geschichte der Rasse: Brahman ist eine amerikanische Rasse von Rindern mit Fleischproduktionsrichtung, die durch die Kreuzung von Zebu und europäischem Vieh entstanden ist. Diese Rasse wird für ihre außergewöhnliche Hitzebeständigkeit, Parasitenresistenz und Fähigkeit, unter rauen Bedingungen zu wachsen, geschätzt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Zebu-Bullen nach Amerika gebracht. Zunächst waren es nur wenige. Ein Bulle wurde 1849 aus England importiert, und 1854 erhielt ein Landwirt aus Louisiana zwei Bullen als Geschenk aus Indien. 1885 wurden zwei weitere Bullen nach Texas gebracht. Sie wurden mit einheimischen Kühen gekreuzt, und so entstanden die ersten Brahmanen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden weiterhin Zebu aus Indien und Brasilien nach Amerika gebracht. Einige Tiere wurden zunächst im Zirkus gezeigt und dann an Landwirte verkauft. 1924 wurde eine spezielle Organisation gegründet – die American Brahman Breeders Association. Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Rasse ihren Namen – Brahman. In dieser Organisation wurde eine Aufzeichnung aller Tiere dieser Rasse geführt. 1939 wurde beschlossen, dass in dieses Buch nur Kälber eingetragen werden, die von zuvor eingetragenen Brahmanen geboren wurden. In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Brahmanen nach Australien exportiert. Dort haben sie sich gut eingelebt und sind besonders im Norden des Landes sehr beliebt geworden. Heute werden Brahmanen in 55 Ländern der Welt gezüchtet. Insgesamt gibt es mehr als 1,8 Millionen Tiere. Exterieur: Brahmanen sind leicht von anderen Kühen zu unterscheiden. Sie haben einen großen Buckel am Hals und Rücken, der aus Muskeln und Fett besteht. Bei den Bullen ist der Buckel größer als bei den Kühen. Die Ohren der Brahmanen sind lang und hängend. Sie stehen oft nach oben oder biegen sich sogar nach hinten. Die Haut dieser Kühe ist locker und hängt ein wenig, besonders unter dem Kinn. Ihr Fell ist kurz, dicht und glänzt in der Sonne. Brahmanenbullen sind ziemlich groß und wiegen zwischen 700 und 1100 kg. Die Kühe sind kleiner, ihr Gewicht liegt zwischen 450 und 600 kg. Die Höhe der Kühe am Widerrist beträgt zwischen 127 und 140 cm, die der Bullen zwischen 135 und 152 cm. Am häufigsten sind Brahmanen grau, aber der Farbton kann variieren: von hellgrau bis fast schwarz. Bullen sind normalerweise dunkler als Kühe. Sie haben einen Hals, Schultern und die Unterseite der Oberschenkel, die fast schwarz sind. Manchmal gibt es auch rote oder fast schwarze Brahmanen. Der Euter der Brahmanenkühe ist klein und rund, mit Fell bedeckt, und die Zitzen sind normalerweise kurz und dünn. Haltungsbedingungen: Brahmanen sind an ein heißes und feuchtes Klima gewöhnt. Sie haben keine Angst vor Hitze, da sie einige Eigenschaften besitzen, die ihnen helfen, sich abzukühlen. Erstens produzieren die Schweißdrüsen der Brahmanen mehr Schweiß als die von Kühen, die an ein kühleres Klima gewöhnt sind.

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Womit füttern

Futterration: Bei der Fütterung von Brahmanen ist es wichtig, einige einfache Regeln zu beachten. Man darf ihre Futterration nicht abrupt ändern. Wenn Sie den Kühen ein neues Futter geben möchten, sollte dies schrittweise über einen Zeitraum von 1-2 Wochen geschehen. Dann haben sie keine Verdauungsprobleme. Am besten füttert man die Brahmanenkälber zusammen, mindestens zu zweit. Wenn sie zusammen fressen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren, und jedes Kalb frisst mehr. Wenn Sie ein Tier auf eine Ausstellung vorbereiten, sollte seine körperliche Aktivität eingeschränkt werden. Es ist jedoch wichtig, dass es einen trockenen Platz zum Liegen und Schatten zum Verstecken vor der Sonne hat. Selbstverständlich sollten die Kühe immer sauberes, frisches Wasser haben. Und natürlich sollte das Futter von hoher Qualität sein, je besser es ist, desto gesünder und produktiver werden die Tiere sein. Brahmanen können mit Heu, Getreide und speziellen Ergänzungen gefüttert werden. Das Heu sollte von guter Qualität sein, wie für Pferde. Von den Getreiden kann man Mais, Hafer oder Gerste geben. Mais sollte besser geschrotet oder gedämpft gegeben werden. Brahmanen benötigen auch Eiweißergänzungen, wie Soja- oder Baumwollschrot. Aber das Eiweiß sollte nicht zu viel betragen, nicht mehr als 12% des gesamten Futters. Der Fettgehalt im Futter sollte bei 4-5% liegen. Das hilft dem Jungvieh, sich gut zu entwickeln und sich auf die Ausstellung vorzubereiten. Der Fasergehalt im Futter sollte 17-20% betragen. Das Futter sollte vollständig natürlich sein, ohne schädliche Zusätze. Man kann auch Präbiotika und Vitamine ins Futter hinzufügen. Diese helfen den Kühen, die Nahrung besser zu verdauen und fördern ihre Gesundheit. Brahmanen sollten mehrmals am Tag in kleinen Portionen gefüttert werden. Man kann sie zweimal am Tag füttern, aber dreimal ist noch besser. Wenn man den Kühen zu viel Futter auf einmal gibt, können Verdauungsprobleme auftreten. Während der Fütterung sollte das Futter nicht im freien Zugang bleiben. Es ist besser, es nach 45 Minuten oder einer Stunde zu entfernen. Dann wird der Appetit der Kühe stark sein, und Überfressen wird vermieden.

Physische Merkmale

Männchen Gewicht: 135–152 kg
Gewicht (Weibchen): 127–140 kg
Größe (Männchen): 700–1100 cm
Größe (Weibchen): 450–600 cm

Verbreitungsgebiet

Argentinien Brasilien Indien Indonesien Kolumbien Paraguay Schweiz Vereinigte Staaten Vereinigtes Königreich

Häufige Fragen

Wie viel wiegt Brahman?
Ausgewachsenes Tier: Männchen — 135–152 kg, Weibchen — 127–140 kg.
Wie groß ist Brahman?
Widerristhöhe: Männchen — 700–1100 cm, Weibchen — 450–600 cm.
Woher stammt Brahman?
Herkunftsland — Vereinigte Staaten.
Wo wird Brahman gezüchtet?
Die Rasse ist verbreitet in: Argentinien, Brasilien, Indien, Indonesien, Kolumbien, Paraguay, Schweiz, Vereinigte Staaten.
Womit soll man Brahman füttern?
Futterration: Bei der Fütterung von Brahmanen ist es wichtig, einige einfache Regeln zu beachten.

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