Lincoln-Rotvieh — kaufen oder verkaufen
Geschichte der Rasse: Die Rote Lincoln-Kuh ist eine der ältesten Fleischrassen Großbritanniens und hat enge Verbindungen zur Geschichte der Grafschaft Lincolnshire im Nordosten Englands. Das genaue Datum des Erscheinens der Rasse vor 1695 ist unbekannt, jedoch wird angenommen, dass ihre Vorfahren genetische Ähnlichkeiten mit den urzeitlichen Bullen, bekannt als Auerochse (Bos primigenius), aufweisen, die zwischen 449 und 660 n. Chr. von skandinavischen Eroberern nach Großbritannien gebracht wurden. Die erste dokumentierte Erwähnung des Lincolnshire-Rindes findet sich im Buch von Gervase Markham „A way to get wealth“, das 1695 veröffentlicht wurde. Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts wurde zur Verbesserung der Eigenschaften des einheimischen Viehs mit Rassen wie den roten Durhams (Cherry-red Durhams) und den York Shorthorns gekreuzt. Dies führte zur Zucht des Lincoln Red Shorthorn, der die Grundlage für die weitere Entwicklung der Rasse bildete. Zwischen 1904 und 1914 wurden 774 Lincoln Red Kühe in 20 Länder exportiert, was auf das wachsende Interesse an der Rasse im Ausland hinweist. In der Zeit von 1939 bis 1960 wurde bei den Lincoln Red Kühen auf Hornlosigkeit selektiert. In diesem Zeitraum wurde beschlossen, den Namen der Rasse zu ändern, indem das Wort „Shorthorn“ entfernt und nur „Lincoln Red Cattle“ beibehalten wurde. Die Rasse wurde 1896 in das Zuchtbuch getrennt von anderen Shorthorns eingetragen. 1946 wurden zwei Typen aus dem Lincoln Red Cattle herausgebildet: Fleisch- und Milchfleischtyp. Allerdings dominierte ab den 1950er Jahren die Fleischrichtung, und die letzte Registrierung von Milchbetrieben mit Lincoln Red Cattle wurde 1965 verzeichnet. In den 1970er und 80er Jahren begann mit dem Aufkommen kontinentale Rassen die Beliebtheit der Lincoln Red Kühe zu sinken. Um das Exterieur zu verbessern und die Menge an magerem Fleisch zu erhöhen, wurden Lincoln Red Kühe mit europäischen Rassen gekreuzt, was zu einem Rückgang der Anzahl reinrassiger Tiere führte. Heute beträgt die Anzahl der reinrassigen Vertreter der Rasse weniger als 500 Tiere, und sie stehen unter dem Schutz der British Rare Breeds Survival Trust. Exterieur: Rote Lincoln-Kühe haben einen kräftigen und kompakten Körperbau. Ihr Körper ist gut entwickelt, mit einer breiten Stirn und Schnauze. Die Farbe variiert von dunkel-kirschrot bis rot, gleichmäßig über den gesamten Körper verteilt, was dem Tier ein auffälliges und attraktives Aussehen verleiht. Obwohl die meisten modernen Kühe dieser Rasse hornlos sind, gibt es auch horntragende Tiere.
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AnmeldenWomit füttern
Futter: Die Grundlage der Ernährung der roten Lincoln-Rinder sind hochwertige Futtermittel wie Heu, Silage und Getreidemischungen. Während der Trächtigkeit ist es wichtig, die Menge an Futtermitteln zu erhöhen, die Proteine und Mineralien enthalten, um die Gesundheit der Mutter und des sich entwickelnden Fötus zu unterstützen. Kälber, beginnend mit den ersten Lebenstagen, ernähren sich von der Milch der Mutter. Später, mit zunehmendem Alter, beginnen sie allmählich auf konzentrierte Futtermittel und Heu umzusteigen, um ein korrektes Wachstum und eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.
Physische Merkmale
Männchen Gewicht: 135–152 kg
Gewicht (Weibchen): 125–135 kg
Größe (Männchen): 990–1090 cm
Größe (Weibchen): 680–700 cm
Verbreitungsgebiet
Argentinien
Australien
Brasilien
Deutschland
Kanada
Neuseeland
Südafrika
Südkorea
Ungarn
Vereinigte Staaten
Vereinigtes Königreich
Häufige Fragen
Wie viel wiegt Lincoln-Rotvieh?
Ausgewachsenes Tier: Männchen — 135–152 kg, Weibchen — 125–135 kg.
Wie groß ist Lincoln-Rotvieh?
Widerristhöhe: Männchen — 990–1090 cm, Weibchen — 680–700 cm.
Woher stammt Lincoln-Rotvieh?
Herkunftsland — Vereinigtes Königreich.
Wo wird Lincoln-Rotvieh gezüchtet?
Die Rasse ist verbreitet in: Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Kanada, Neuseeland, Südafrika, Südkorea.
Womit soll man Lincoln-Rotvieh füttern?
Futter: Die Grundlage der Ernährung der roten Lincoln-Rinder sind hochwertige Futtermittel wie Heu, Silage und Getreidemischungen.
Fragen & Antworten
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